GTA 6: 30 oder 60 fps? Wird die PS5 Pro eine höhere Leistung bringen?
Der zweite Trailer von GTA VI hat die Diskussion um die Leistung des Spiels neu entfacht: Wer nach „gta 6 30 oder 60 fps“ sucht, sollte aktuell mit stabilen 30 fps auf PS5, Xbox Series X/S und wohl auch PS5 Pro rechnen, während 60 fps auf Konsolen praktisch ausgeschlossen sind. Gerade für technikaffine Gamer und Konsolenbesitzer ist das entscheidend, weil bei einem Spiel dieser Größenordnung nicht nur die Optik zählt, sondern auch, wie flüssig und konsistent es auf der eigenen Hardware läuft.
Das Spiel hat sich seit dem Debüt des ersten Trailers vor anderthalb Jahren in nahezu jeder Hinsicht verbessert und ist einer der ersten Titel, die wirklich nach Next Gen aussehen. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die technischen Grenzen: Hier geht es um die FPS-Leistung von GTA 6 auf aktuellen Konsolen, die Gründe für die wahrscheinliche 30-fps-Begrenzung, die Rolle der PS5 Pro und die Frage, was das für Grafikqualität, Raytracing und das Spielerlebnis bedeutet.
Inhaltsverzeichnis
1. 30 fps oder 60 fps – welche Leistung bringt GTA 6 auf Konsolen?
2. Wird es 60 fps in GTA 6 geben? Sind die Chancen gleich Null?
30 fps oder 60 fps – welche Leistung bringt GTA 6 auf Konsolen?
Rockstar Games hat offiziell nicht bestätigt, mit wie vielen Bildern pro Sekunde Grand Theft Auto 6 auf der PlayStation 5 und Xbox Series X/S laufen wird. Und das ist auch nicht nötig, denn angesichts dessen, was das Spiel überhaupt ist, was es bietet und wie gut es in den Trailern aussieht, ist 60 fps eine Illusion. Weder eine niedrigere Auflösung noch Upscaling-Techniken helfen hier. Nicht einmal die PS5 Pro. Aber der Reihe nach.


Die Grafik im zweiten GTA 6 Trailer ist beeindruckend – daran gibt es keinen Zweifel. Was du siehst, stammt direkt von der Standard-PlayStation 5. Es gibt sowohl inszenierte Gameplay-Szenen (in fast filmischer Qualität) als auch Cutscenes. Reines Gameplay ist jedoch nicht zu sehen. Wäre es nicht Rockstar, könnte man an das finale Ergebnis zweifeln. Aber schau dir die Trailer von GTA 5 und RDR2 an und vergleiche sie mit dem Spiel. Schock? Unglauben? Nein, das ist einfach Rockstar.
Trotzdem ist es kaum zu glauben, dass KONSOLEN DER AKTUELLEN GENERATION eine solche Grafik stemmen können. Aber wer, wenn nicht Rockstar? Das Unternehmen spielt in einer ganz anderen Liga als andere Entwickler. Ihre Möglichkeiten sind, auch wenn sie begrenzt sind, auf einem Niveau, das andere nicht erreichen.
Rockstar hat in seinen letzten Spielen Grafik der Performance vorgezogen. Letztere spielte meist nur eine Nebenrolle. Zudem waren die Spiele oft nicht optimal optimiert. GTA 5 und RDR2 haben das geändert – zum Besseren. Und zusammen mit dem, was man in den Trailern sieht, deutet alles darauf hin, dass stabile 30 fps das Ziel von Rockstar für GTA VI sind. Und die Gründe, warum du von 60 fps nur träumen kannst (zumindest bis zur PC-Version), sind zahlreich. Worin liegt also das Problem?


Wird es 60 fps in GTA 6 geben? Sind die Chancen gleich Null?
Warum sind 60 fps in Grand Theft Auto VI praktisch unmöglich? Der Hauptgrund: Das Spiel bietet eine offene, weitläufige Welt mit Städten und Straßen voller Fahrzeuge und NPCs. Das belastet die Konsolen-Hardware stark, wobei für 60 fps vor allem die CPU in dieser Open World der Hauptflaschenhals für eine stabile Framerate ist. Und wenn man all die grafischen Highlights hinzufügt, die GTA 6 so fantastisch aussehen lassen, entsteht eine geradezu tödliche Mischung für die Hardware. Das bedeutet eins: 60 fps auf Konsolen sind absolut ausgeschlossen.
Die technische Analyse von Digital Foundry vom britischen Eurogamer-Portal zeigt, dass RTGI, also globales Beleuchten basierend auf Raytracing, ein integraler Bestandteil des Spiels sein könnte. Das gesamte Licht basiert auf hardwarebeschleunigtem Raytracing, einer sehr anspruchsvollen Technik, die das Aussehen aller Szenen stark beeinflusst. Eine Entfernung dieser Technik würde das Erscheinungsbild drastisch verschlechtern, daher kommt das nicht infrage.


GTA VI wird nicht vollständig auf Raytracing setzen. Einige Spiegelungen könnten die traditionelle Screen Space Reflections (SSR) Technik verwenden, wie sie z.B. in Cyberpunk 2077 implementiert ist. Der Grund ist einfach: Rockstar muss die Performance ausbalancieren. Andernfalls wäre es schon eine große Herausforderung für PS5 und Xbox Series X/S, überhaupt stabile 30 fps zu halten.
Auch Schatten scheinen nicht auf Raytracing zu basieren. Diese Option könnte für stärkere PCs reserviert sein – denn auf Konsolen muss Raytracing wegen der schwächeren Hardware von PS5 und Xbox Series X/S zwangsläufig eingeschränkt sein.
Raytracing ist nur ein Teil – der Rest beeindruckt noch mehr: Sichtweite, Detailgrad der Umgebung und Charaktermodelle (mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem ersten Trailer) sowie die Qualität und Animation der Haare. Genau diese Detailtiefe der Spielwelt mit ihren vielen Details überfordert aktuelle Konsolen bereits für sich genommen. Das ist Grafik auf einem Niveau, das in anderen Spielen kaum zu finden ist.
Natürlich sind viele der gezeigten Szenen filmische Ingame-Cutscenes, daher wird das tatsächliche Gameplay etwas anders aussehen. Aber noch einmal: Schau dir die Trailer von GTA 5 und RDR2 an und vergleiche sie mit dem tatsächlichen Spiel. Selbst wenn die Screenshots nachbearbeitet sind, ist Rockstar nicht Ubisoft oder EA.


Schafft die PS5 Pro GTA VI mit 60 fps?
Weder PS5 noch Xbox Series X werden 60 fps in GTA 6 bieten können. Da kannst du dir sicher sein. Und die PS5 Pro? Kann die stärkere Sony-Konsole diese kleine Hoffnung aufrechterhalten? Kurz gesagt: Nein, nein und nochmal nein.
Die PlayStation 5 Pro bringt die größte Verbesserung bei der GPU, die auf der neueren AMD RDNA 3 Architektur basiert und deutlich leistungsfähiger ist (vor allem beim Raytracing) sowie beim Speicher (höhere Taktung und Bandbreite). Die gpu leistung liegt dabei nur rund 10 % über der PS5, ebenso die grafikleistung insgesamt. Ein 60 fps modus bleibt unter diesen Voraussetzungen trotz möglicher grafikmodi unrealistisch. Eine stärkere GPU macht das Spiel nicht automatisch besser und flüssiger. Sie ermöglicht eine bessere Grafikqualität (z.B. reichhaltigere RT-Effekte), aber wenn die CPU nicht mithält, wird das Spiel nicht flüssiger laufen.
Aber die PS5 Pro hat noch ein Ass im Ärmel namens PSSR (eine KI-basierte Upscaling-Technik ähnlich DLSS). Upscaling hilft bei einem Spiel wie GTA 6 aber wenig und könnte sogar notwendig sein, um überhaupt stabile 30 fps zu erreichen. Ein performance modus mit 60 Bildern pro Sekunde wirkt deshalb eher wie eine theoretische der performance optionen als wie ein realistisches Ziel.


Die Konsolen bräuchten eine Frame Generation-Technik, um 60 fps zu schaffen. Denn Upscaling allein bringt bei CPU-lastigen Szenen kaum eine spürbare Verbesserung – besonders bei der CPU, wie sie in PS5 und Xbox Series verbaut ist. Und GTA 6 wird voll sein mit solchen CPU-intensiven Szenarien. Das ist nicht RDR2.
Und die PS5 Pro hat dieselbe CPU wie die normale PS5, daher sind Performance-Steigerungen begrenzt. Der einzige Unterschied ist ein Boost-Takt der CPU von 3,85 GHz, also nur 350 MHz mehr – die CPU taktet damit nur etwa 10 % schneller und bietet auch nur rund 10 % mehr CPU-Leistung, also kein Gamechanger.
Die Verbesserungen der PS5 Pro könnten vor allem eins bringen: stabilere 30 fps im 30 fps modus. Denn auf PS5 und Xbox Series X könnten in den anspruchsvollsten Szenarien kleine Ruckler auftreten, wenn Rockstar wirklich eine so hohe visuelle Qualität mit Raytracing bietet (auch wenn nur begrenzt).


60 fps nicht für GTA 6 – die Hauptgründe im Überblick
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Das Spiel sieht zu gut aus – Fokus auf Grafik statt Performance. Selbst wenn Raytracing teilweise abschaltbar ist, hilft das wenig für eine höhere Bildrate.
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Zu schwache CPU – Die CPU in der PS5 Pro basiert auf der veralteten Zen 2 Architektur (bekannt aus Ryzen 3000); die PS5 wurde bereits 2020 veröffentlicht, ihre Hardware ist heute entsprechend veraltet.
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Große, lebendige Stadt mit vielen NPCs – Anders als offene Landschaften in RDR2. Große Sichtweite und viele animierte NPCs erfordern viel CPU-Leistung. Das lässt sich nicht umgehen.
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Upscaling begrenzt FPS-Anstieg bei CPU-lastigen Szenen – GTA 6 hat viele Szenen, die viel CPU-Leistung brauchen. Upscaling bringt da kaum Vorteile. Frame Generation wäre nötig, um 60 Bilder pro Sekunde zu erreichen.


Außerdem scheint Rockstar keine grafischen Kompromisse eingehen zu wollen. Das macht Sinn, wenn man GTA 6 als Spiel betrachtet, das auf Konsolen viele Jahre erfolgreich sein wird.
Vor diesem Hintergrund ist es wenig überraschend, dass Rockstar Grafikqualität über flüssige Bildraten stellt – genau das prägt auch die Frage, die sich Fans und Community mit Blick auf 60 fps stellen, ebenso wie ihre Erwartungen. Hoffnung bleibt ein ausgewogener Modus mit 40 fps auf VRR-fähigen Fernsehern. Aber wie bei den ursprünglichen Releases von GTA 5 und RDR2 ist eher mit stabilen 30 fps zu rechnen. Höhere Performance bieten erst die Konsolen der nächsten Generation: Xbox Neo und PS6. Ein Wunder müsste geschehen, damit Rockstar 60 fps auf aktueller Sony- und Microsoft-Hardware liefert. Darauf solltest du nicht zählen.


Vielleicht wird GTA Online, das wegen seines Multiplayer-Charakters andere Kompromisse bei der Grafik eingeht, eine Ausnahme sein. Aber auch darauf würde ich nicht setzen – schließlich gab es so etwas nicht bei GTA 5 und RDR2 Online.
Also rechne mit: GTA 6 mit 30 fps, aber in einer wunderschönen, grafisch wegweisenden Qualität. Willst du 60 fps? Warte auf die PC-Version, deren Veröffentlichung sehr wahrscheinlich ist, und eventuell auf die Konsolen der nächsten Generation. Halte ganz fest die Daumen für einen 40-fps-Modus, der ein angenehmer Kompromiss sein könnte.
Was ist mit den Gerüchten, dass GTA VI vielleicht doch 60 fps bieten könnte, wenn nicht zum Start, dann einige Monate später? Für Rockstar ist nichts unmöglich, aber die Kosten, um 60 fps auf aktuellen Konsolen zu erreichen, könnten zu hoch sein. Wie es wirklich wird, erfahren wir näher am Release des mit Spannung erwarteten Spiels. Trotz positiver, aber unbestätigter Meldungen und mancher Leaks, die oft nur Platzhalter für spätere technische Details sind, sind die Chancen für 60 fps auf PS5 und Xbox Series X wie bei anderen Next-Gen-Spielen eher gering.











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