Steam Machine: Alle Infos, Gerüchte und erste Leaks zu Valves Wohnzimmer-PC
Valve plant für 2026 eine Rückkehr ins Wohnzimmer – und diesmal mit einer deutlich anderen Strategie als beim ersten Versuch Mitte der 2010er-Jahre. Die Steam Machine soll als kompakter, vorkonfigurierter PC mit SteamOS den Sprung vom Schreibtisch auf den Fernseher ermöglichen, ohne dass sich Spieler mit komplexen Hardware-Konfigurationen auseinandersetzen müssen. Als Konsolen-Alternative füllt die Steam Machine die Nische zwischen klassischer Konsole und offenem PC-Ökosystem und spricht damit Gamer an, die Flexibilität und Komfort gleichermaßen suchen.


Erwartet wird ein konsolenähnliches Spielerlebnis im Wohnzimmer, das jedoch mit dem nötigen Dampf – also der Leistungsfähigkeit eines Gaming-PCs – ausgestattet ist, um aktuelle und kommende Spiele flüssig genießen zu können.
Einige der in diesem Text enthaltenen Informationen sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht offiziell bestätigt und basieren auf Leaks oder Ankündigungen, die sich bis zum endgültigen Release noch ändern können.
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist die Steam Machine von Valve?
2. Technik und Leistung: Wo liegt die Steam Machine?
3. Kompatibilität: Steam-Machine-Vorteil gegenüber klassischen PCs
4. Für wen lohnt sich die Steam Machine wirklich?
5. Preis, Alternativen und Kaufberatung
6. FAQ – Häufige Fragen zur Steam Machine
Was ist die Steam Machine von Valve?
Die Steam Machine ist Valves Antwort auf die Frage, wie PC Gaming im Wohnzimmer funktionieren kann, ohne dass Spieler zum Hardware-Experten werden müssen. Das Gerät wird direkt an Fernseher oder Monitor angeschlossen und läuft mit SteamOS – einem speziell für Gaming optimierten Linux-basierten Betriebssystem, das eine konsolenähnliche Oberfläche bietet.
Bereits Mitte der 2010er-Jahre hatte Valve einen ersten Anlauf mit Steam Machines gewagt. Damals scheiterte das Konzept an der Fragmentierung: Verschiedene Hersteller boten unterschiedliche Hardware zu unterschiedlichen Preisen an, die Spielekompatibilität unter SteamOS war begrenzt, und Windows-basierte PCs boten schlicht mehr Flexibilität. Die neue Generation ab 2026 ist anders gedacht.
Im Gegensatz zu klassischen Spielekonsolen besitzt die Steam Machine keine festgelegte Hardware-Konfiguration, sondern unterstützt verschiedene Hardware-Optionen. Drittanbieter wie Alienware und ZOTAC hatten in der Vergangenheit eigene Modelle der Steam Machine im Angebot. Valve ermutigt Nutzer zudem, ihre eigene Steam Machine aus Komponenten wie Prozessoren, Mainboards und Grafikkarten zu bauen oder bestehende Produkte mit handelsüblichen Teilen zu modifizieren. Das SteamOS-Betriebssystem ist frei verfügbar und kann auf kompatibler Hardware installiert werden, um ein konsolenähnliches Erlebnis zu ermöglichen. Nutzer können auf der Steam Machine ihre Spielebibliothek sowie Systeminhalte und benutzerdefinierte Inhalte individuell verwalten und organisieren, um die Plattform nach eigenen Wünschen zu gestalten.
Wichtige Positionierung:
-
Keine reine Konsole, sondern ein vorkonfigurierter PC mit stark vereinfachter Bedienoberfläche
-
Valve kontrolliert diesmal sowohl Hardware als auch Software aus einer Hand
-
Das Deck-Ökosystem und dessen Verifizierungssystem bilden die Grundlage
Laut Valves Ankündigung soll die neue Steam Machine etwa sechsmal so leistungsstark sein wie das aktuelle Steam Deck und ist primär auf 1080p- und 1440p-Gaming für das Wohnzimmer ausgerichtet.
Technik und Leistung: Wo liegt die Steam Machine?
Valve bewirbt die Steam Machine als deutlich leistungsstärkeres System gegenüber dem Steam Deck, positioniert sie aber bewusst nicht als High-End-Desktop-Ersatz. Das Ziel ist ein Gerät, das im Wohnzimmer überzeugt, ohne die Komplexität und den Preis eines vollausgestatteten Gaming-PCs mit sich zu bringen.
Grobe Leistungseinordnung:
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Sechsfache Performance eines Steam Decks (laut Valve-Angaben)
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Ausreichend für 1080p und 1440p bei hohen Einstellungen
-
Dennoch unterhalb einer PS5 Pro und aktueller High-End-PCs mit dedizierter Grafikkarte
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Optimiert für stabile Bildraten statt maximale Details
Die neue Generation der Steam Machine setzt auf eine speziell entwickelte AMD Zen 4 CPU und eine maßgeschneiderte AMD RDNA 3 GPU. Damit ist sie deutlich leistungsfähiger als das Steam Deck und unterstützt 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde – selbst mit aktiviertem AMD FidelityFX Super Resolution und Raytracing. Die kompakte, eng integrierte Bauweise ist primär um ein effizientes Kühlsystem mit großem Lüfter herum konstruiert. Besonders bei der Grafikkarte wird deutlich, dass ein leistungsstarker „Klotz“ verbaut ist, der zwar für hohe Performance sorgt, aber auch den Platz im Gehäuse stark beansprucht.
Die Aufrüstbarkeit wird voraussichtlich begrenzt sein, insbesondere bei GPU und CPU, die fest integriert sind. Tausch von SSD und RAM dürfte möglich sein, jedoch keine frei austauschbare GPU oder CPU wie in klassischen Desktop-PCs. Der Vorteil: Entwickler können ihre Spiele gezielt für die feste Hardware optimieren, ähnlich wie bei Konsolen – was stabilere Performance bedeutet.
Die Steam Machine wird mit zwei Speicheroptionen angeboten: 512 GB und 2 TB interner Speicher, der sich intern per NVMe SSD oder extern über MicroSD-Karten erweitern lässt.


Hardware-Komponenten im Vergleich:
|
Komponente |
Steam Deck |
Steam Machine (erwartet) |
Typischer Gaming-PC |
|---|---|---|---|
|
CPU/Prozessor |
AMD Custom APU |
AMD Zen 4, 6-Kern/12-Threads, bis 4,8 GHz, 30 W TDP |
Frei wählbar |
|
GPU |
Integriert |
AMD Semi-Custom RDNA 3 (28 CUs), 2,45 GHz (konstant), 110W TDP |
Dedizierte Grafikkarte |
|
RAM |
16 GB |
16 GB DDR5 + 8GB GDDR6 |
16-64 GB |
|
Speicher |
64-512 GB |
512 GB SSD NVMe oder 2 TB SSD NVMe |
1-2 TB SSD |
|
Aufrüstbar |
Begrenzt |
Begrenzt |
Vollständig |
Kompatibilität: Steam-Machine-Vorteil gegenüber klassischen PCs
Die Vielzahl an Komponenten, Treibern und Grafikeinstellungen im PC-Markt schreckt viele Einsteiger ab. Wer sich einen Computer zusammenstellt, muss sich mit Fragen zu Mainboard-Kompatibilität, Treiber-Updates und optimalen Einstellungen auseinandersetzen – ein Fehler hier, ein Problem dort.
Valve nutzt für die Steam Machine das bewährte Kompatibilitätssystem des Steam Decks:
-
Verifizierte Spiele: Titel, die im Steam-Store als „Verifiziert” gekennzeichnet sind, laufen auf Anhieb ohne Anpassungen
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Spielbarer Status: Games, die mit minimalen Tweaks funktionieren
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Nicht unterstützt: Spiele, die unter SteamOS Probleme haben (meist wegen Anti-Cheat-Software)
Das Qualitätssiegel im Steam-Store funktioniert als Filter. Spieler können ihre Steam Bibliothek nach verifizierten Titeln durchsuchen und sicher sein, dass diese auf der Steam Machine problemlos starten. Dieser Link zwischen Deck und Machine ist ein entscheidender Vorteil gegenüber dem fragmentierten Ansatz der ersten Steam-Machine-Generation.
Vergleich mit Konsolenansatz:
-
Ähnlich wie bei Spielen, die für PS5 oder Xbox Series X|S optimiert sind
-
Valve übernimmt Verantwortung für grundlegende technische Funktionsfähigkeit
-
Weniger Freiheit, aber deutlich weniger Frustration für Einsteiger
Für wen lohnt sich die Steam Machine wirklich?
Die Steam Machine ersetzt nicht jede Zielgruppe, sondern schließt eine spezifische Lücke zwischen Konsole und klassischem PC. Nicht jeder Spieler braucht dieses Gerät – aber für bestimmte Nutzergruppen und Benutzer, die Wert auf eine aktive Community und individuelle Nutzung legen, ist es genau das Richtige. Die Steam Machine ist so konzipiert, dass sie ein konsolenähnliches Erlebnis im Wohnzimmer bietet, dabei aber individuelle Anpassungen und Upgrades der Hardware ermöglicht – im Gegensatz zu herkömmlichen Konsolen können Benutzer die Konfiguration nach ihren eigenen Vorlieben gestalten.
Konsolenspieler auf dem Weg zum PC:
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Spieler, die seit Jahren auf PlayStation, Xbox oder Nintendo Switch unterwegs sind
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Neugierig auf PC-Exklusivtitel und Mods
-
Keine Lust auf Zusammenbau, Treiber-Updates und Windows-Konfiguration
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Die Steam Machine bietet einen sanften Einstieg ins PC-Ökosystem
PC-Spieler mit großer Steam-Bibliothek:
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Bereits hunderte Spiele auf Steam angesammelt
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Suchen einen kompakten Wohnzimmer-PC als Zweitgerät
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Hauptsystem bleibt der Schreibtisch-PC für anspruchsvolle Titel
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Steam Machine als bequeme Couch-Gaming-Lösung
Vorteile für preisbewusste Spieler:
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Zugang zu PC-Exklusivtiteln und frühen Releases
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Modding-Unterstützung für viele beliebte Spiele
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Regelmäßige Steam-Sales mit erheblichen Rabatten
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Freies Online-Gaming ohne Abo-Gebühren (kein PS Plus oder Xbox Game Pass Ultimate nötig)
Wichtiger Hinweis: Manche AAA-Spiele von Entwicklern wie Rockstar oder exklusive Sony-Titel erscheinen mit Verzögerung oder gar nicht auf dem PC. Wer bestimmte Franchises zum Release spielen möchte, braucht möglicherweise weiterhin eine klassische Konsole.


Preis, Alternativen und Kaufberatung
Valve hat den exakten Preis der Steam Machine noch nicht kommuniziert. Die Preisfrage ist für viele Käufer entscheidend, da die Kosten oft das wichtigste Kriterium bei der Wahl zwischen Konsole, PC oder Steam Machine sind. Es wird erwartet, dass der Preis der Steam Machine im Bereich von 800-1000 Euro für verschiedene Speicherversionen liegen wird, wobei Valve eine neue Generation mit leistungsstarker Hardware plant. Als vollwertiger PC mit dedizierter Hardware dürfte sie preislich über typischen Konsolen liegen – aber unter High-End-Gaming-Systemen.
Preisrahmen-Orientierung:
|
Gerät |
Erwarteter Preisbereich |
|---|---|
|
Steam Machine |
800-1000 € (erwartet) |
|
PS5 Pro |
800 € |
|
Xbox Series X |
500 € |
|
Vorkonfigurierter Gaming-PC (ähnliche Leistung) |
700-1.000 € |
|
Steam Deck OLED + Dock |
550-650 € |
FAQ – Häufige Fragen zur Steam Machine
Wann erscheint die Steam Machine voraussichtlich?
Kann ich die Steam Machine wie einen normalen PC nutzen?
Welche Peripherie brauche ich für die Steam Machine?
- Fernseher oder Monitor mit HDMI-Eingang (idealerweise 120 Hz für flüssiges Gaming)
- Mindestens ein Controller (Steam Controller, Xbox-Controller, PlayStation-Controller)
- Optional: Maus und Tastatur für bestimmte Genres und Menünavigation
- Stabiles WLAN oder besser eine LAN-Verbindung für Updates und Online-Gaming









