Werden im Jahr 2026 neue Grafikkarten erscheinen? Einige Nutzer hofften auf verbesserte GeForce RTX 5000 Super Modelle mit mehr VRAM oder sogar auf eine ganz neue Generation von NVIDIA und AMD. Die aktuellen Signale sind jedoch eindeutig: Das Jahr 2026 wird keine große Flut neuer Grafikkarten bringen. Die Frage bleibt: Wird es überhaupt etwas Neues auf dem GPU-Markt geben? Die allgemeine Aussicht auf die Grafikkarten-Premieren 2026 ist derzeit ungewiss – niemand kann mit Sicherheit sagen, wann und ob neue Modelle tatsächlich erscheinen werden. Hier findest du einen Überblick über die Pläne von NVIDIA, AMD und Intel sowie Informationen zu den Ursachen der steigenden Grafikkartenpreise und den geplanten launch-Terminen, deren Einhaltung aktuell noch unsicher ist.



Zeitplan der Grafikkarten-Premieren 2026

Veröffentlichungsdatum

Hersteller

Grafikkartenmodell

Status

1. Quartal

NVIDIA

GeForce RTX 3060

Wiedereinstieg ins Angebot

1. Quartal (März)

Intel

ARC Pro B70

Voraussichtliche Premiere

1. Quartal (März)

Intel

ARC Pro B65

Voraussichtliche Premiere

2. Quartal/Sommer

Intel

ARC B770

Premiere verschoben

3./4. Quartal

NVIDIA

GeForce RTX 5080 Super

Premiere verschoben

3./4. Quartal

NVIDIA

GeForce RTX 5070 Ti Super

Premiere verschoben

3./4. Quartal

NVIDIA

GeForce RTX 5070 Super

Premiere verschoben

Wichtig zu wissen Die oben genannten Informationen zu GPU-Premieren und release-Terminen sind von den Herstellern nicht offiziell bestätigt und können sich noch ändern.

Neue Grafikkarten im Jahr 2026: Pläne von NVIDIA, AMD und Intel

Das Jahr 2026 wird ein Übergangsjahr ohne große Premieren sein. NVIDIA wird seinen zweijährigen Veröffentlichungszyklus nicht einhalten können (wie schon bei der GeForce RTX 5000 Serie mit leichten Verzögerungen). AMD hat vermutlich alle Modelle der Radeon RX 9000 Serie ausgeschöpft. Und Intel? Intel wird die Battlemage-Generation wahrscheinlich nur im unteren Preissegment anbieten, ohne leistungsstärkere Modelle. Die verschiedenen Unternehmen wie NVIDIA, AMD und Intel verfolgen dabei unterschiedliche Strategien bei der Entwicklung und Einführung neuer Modelle, um sich im Wettbewerb zu positionieren und gezielt auf Markttrends zu reagieren. Doch der Reihe nach.

Wichtig zu wissen Die Herstellerpläne basieren teilweise auf verlässlichen Gerüchten und Spekulationen, die mit der aktuellen Marktsituation rund um Speicherpreise zusammenhängen. Die Informationen sollten daher nicht als offizielle Statements von NVIDIA, AMD oder Intel betrachtet werden. Eine direkte Folge dieser Entwicklungen ist eine Verschiebung der Modellpolitik und der Unterstützung neuer Technologien durch die Unternehmen.

NVIDIA Grafikkarten im Jahr 2026

Serie/Modell

Status

GeForce RTX 5000 Super

Premiere verschoben

GeForce RTX 6000

Keine Pläne für Veröffentlichung

GeForce RTX 3060

Comeback des Steam-Königs, RTX 3060 kehrt zurück!

RTX 5060 Ti 8 GB, RTX 5060, RTX 5070

Marktpriorität; decken 75 % der RTX 5000 Gesamtlieferungen ab

 

Ursprünglich wurde für 2026 eine GeForce RTX 5000 Super Serie oder sogar eine GeForce RTX 6000 erwartet. Die neuen RTX 50 GPUs werden den High-End-Markt 2026 dominieren und sind für ihre gesteigerte Leistung und KI-Fähigkeiten bekannt. Die ersten Leaks wurden jedoch durch die Realität auf dem DRAM-Speichermarkt und die Produktionsverlagerung in den AI-Bereich stark beeinflusst.

Die Premiere der aufgefrischten GeForce RTX 5000 Super Modelle wurde laut Leaks mindestens auf das dritte oder vierte Quartal 2026 verschoben. Diese Verzögerung betrifft insbesondere die RTX 50 GPUs, da Lieferprobleme und Engpässe bei Komponenten wie GDDR7-Speicher und Grafikchips die Markteinführung verzögern. Aufgrund der begrenzten Produktion und Verfügbarkeit von Modellen mit höherem VRAM wird ihr Erscheinen immer unwahrscheinlicher, nicht nur für 2026. Hardware-Distributoren berichten bereits von einer klaren Knappheit an GeForce RTX 50 Grafikkarten, viele Bestellungen wurden storniert.

 

Das Problem ist so gravierend, dass NVIDIA sich in den kommenden Monaten auf drei GPUs konzentrieren will: RTX 5060 Ti 8 GB, RTX 5060 und RTX 5070 (in dieser Reihenfolge priorisiert). Diese sollen etwa 75 % aller RTX 5000 Modelle ausmachen. Das bedeutet, dass die gut bewertete GeForce RTX 5070 Ti zu einem echten Rarität werden könnte – wenn sie überhaupt zu einem vernünftigen Preis erhältlich ist (viele Modelle kosten bereits um die 1000 Euro, was noch nicht der Standard ist). Eine Ausnahme bildet die RTX 5070, die trotz der aktuellen Lieferengpässe weiterhin bestellbar bleibt.

Gibt es durch den Ausfall der RTX 5000 Super Serie eine schnellere Einführung der GeForce RTX 6000 Serie? Nein – diese wird ebenfalls verschoben und frühestens in der zweiten Hälfte 2027 erwartet (wahrscheinlich September oder Oktober). Sollte sich die Speicherkrise verlängern, sind weitere Verzögerungen denkbar. Die Produktionsprobleme betreffen vor allem die Verfügbarkeit von Grafikchips, was die Lieferfähigkeit der neuen Modelle zusätzlich einschränkt.

NVIDIAs Antwort auf Speicherprobleme und begrenzte Verfügbarkeit neuer GPUs ist die Rückkehr des RTX 3060. Welcher Variante in den Handel kommt, ist noch unklar. Da GDDR6 Speicher günstiger in der Herstellung ist, besteht theoretisch die Chance auf eine 12-GB-Version, aber auch hier ist die Verfügbarkeit begrenzt. Die neuen RTX 50 SUPER Modelle werden hingegen auf GDDR7-Speicher umgestellt, was eine höhere Kapazität und Bandbreite ermöglicht und die Leistung im Vergleich zu GDDR6 weiter steigert.

Der Start der NVIDIA GeForce RTX 50 SUPER Grafikkarten ist aktuell zwischen März und Mai 2026 geplant. Die RTX 5090 wird bis zu 32 GB VRAM bieten und ist für 4K/8K-Gaming mit Raytracing optimiert. Die RTX 50 Serie wird voraussichtlich mit erhöhtem Videospeicher (z.B. 24 GB VRAM bei der RTX 5080 SUPER) und deutlichen Verbesserungen bei KI-Performance und Gaming-Leistung erscheinen.


AMD Grafikkarten im Jahr 2026

Serie/Modell

Status

Radeon RX 9000

Keine Pläne für weitere Entwicklung der Serie

AMD RDNA 5/UDNA

Keine neue Generation geplant

RX 9070 XT und RX 9070

AMD fokussiert sich auf RX 9070 XT

 

AMD plant für 2026 keine neuen Grafikkarten. Die Radeon RX 9000 Serie endet mit den Modellen RX 9070 XT, RX 9070 und RX 9060 XT (letzterer in 8-GB- und 16-GB-Varianten). Die technische Basis der RX 9000 Serie bildet die aktuelle RDNA-Architektur, die als Grundlage für die Performance und Kompatibilität der Modelle dient. Die Radeon RX 9000-Serie bietet einen Performance-Boost von etwa 8% gegenüber der Vorgängergeneration und überzeugt durch starkes FSR 4 AI-Upscaling.

Gerüchten zufolge ist die nächste Generation, AMD RDNA 5 (UDNA), frühestens für die zweite Hälfte 2027 vorgesehen. Es wird vermutet, dass AMD die Veröffentlichung zurückhält, um die NVIDIA Rubin Serie (GeForce RTX 6000) konkurrenzfähig zu begegnen, die ebenfalls in diesem Zeitraum erwartet wird. Wie bei NVIDIA könnte die neue Generation auch erst später erscheinen oder ganz ausfallen – eine Quelle aus dem Branchenumfeld bestätigt diese Einschätzungen.

In der Marktstrategie von AMD zeichnet sich ein Wechsel ab: Statt auf schnelle Generationswechsel zu setzen, fokussiert sich das Unternehmen auf die Optimierung bestehender Modelle und die Anpassung an Marktverschiebungen. Die RX 9060 XT positioniert sich dabei als Preis-Leistungs-Tipp für 1080p/1440p Gaming.

Sollte AMD 2026 überhaupt neue GPUs veröffentlichen, dürften diese eher für AI-Berechnungen gedacht sein, ähnlich der Radeon AI Pro R9700. Eine Veröffentlichung eines RX 9080 XT ist sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist ein RX 9060 mit 8 GB VRAM, um günstigere NVIDIA- und Intel-Karten zu konkurrieren (RTX 5050, RTX 3060, Intel ARC B580, B570).


Intel Grafikkarten im Jahr 2026

Serie/Modell

Status

Intel ARC Pro

Neue Intel Battlemage GPUs für AI-Anwendungen

Intel ARC B770

Premiere mit sinkender Wahrscheinlichkeit

 

Intel plant, sein Portfolio an AI-GPUs mit der ARC Pro Serie zu erweitern. Die zugrunde liegende Xe-HPG Architektur der Intel Arc Karten ist speziell für moderne Workloads und hohe Effizienz entwickelt worden. Im März 2026 sollen zwei Modelle erscheinen:

  • Intel ARC Pro B70 32 GB

  • Intel ARC Pro B65 32 GB

Die Veröffentlichung der leistungsstärkeren Konsumentenvariante Intel ARC B770 mit 16 GB VRAM und 256-Bit Speicheranbindung ist ungewiss. Die Karten sind vielseitig für verschiedene Arbeit wie Content-Erstellung, Gaming und KI-Anwendungen ausgelegt. Dank dedizierter Hardware für KI-Beschleunigung und Medienverarbeitung bieten sie eine hohe Performance bei anspruchsvollen Aufgaben. Die Integration von KI-Features wie XeSS ermöglicht AI-basiertes Upscaling und verbessert Bildqualität sowie Performance. Das modulare Design der Karten sorgt für flexible Form und bessere Fertigungseffizienz. Intel Arc Grafikkarten sind sowohl mit Laptops als auch mit PCs kompatibel und passen auf verschiedenen Seiten in unterschiedliche Systemkonfigurationen. User profitieren von modernen Features wie Hardware-basiertem Raytracing, AV1-Encoding und 512 XMX AI-Beschleunigungseinheiten, was besonders für Gaming, Content Creation und KI-Workloads relevant ist. Die Karten unterstützen Streaming (Stream Assist) und moderne APIs wie DirectX 12 Ultimate für ein optimales Gaming- und Streaming-Erlebnis. Intel verfolgt die Strategie, alles für verschiedenste Nutzergruppen zu bieten – von Gamern über Kreative bis hin zu KI-Profis. Die Einführung der Arc-Serie markiert einen wichtigen Schritt für Intel in den dedizierten GPU-Markt. Aufgrund der aktuellen DRAM-Marktsituation könnte die B770 ganz ausfallen oder weiter verschoben werden.

Der Fokus liegt derzeit eher auf AI als auf Gaming, und Intel wird vermutlich nicht beide GPU-Typen gleichzeitig auf dem Markt etablieren können. Sollte die ARC B770 nicht im zweiten Quartal oder Sommer 2026 erscheinen, ist ihr Erscheinen eher unwahrscheinlich. Die nächste Generation, Intel Celestial, wird frühestens Mitte bis Ende 2027 erwartet.


Leistungsvergleich und Benchmarks

Ein zentrales Thema für alle, die sich für neue Grafikkarten interessieren, ist der Leistungsvergleich mit bisherigen und konkurrierenden Modellen. Die Nvidia GeForce RTX 50 SUPER Grafikkarten werden daher in umfangreichen Benchmarks getestet, um ihre Performance im Vergleich zu anderen GPUs zu bewerten. Zu den wichtigsten Testumgebungen zählen etablierte Tools wie 3DMark, Unigine Heaven und Valley, aber auch aktuelle PC-Spiele wie Assassin’s Creed und The Witcher, die hohe Anforderungen an Grafik und Rechenleistung stellen.

Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die GeForce RTX 50 SUPER Serie in vielen Bereichen neue Bestwerte setzt. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen der RTX 40 und RTX 30 Serien bietet die neue Generation nicht nur eine deutlich höhere Bildrate, sondern auch eine verbesserte Energieeffizienz. Besonders für Spieler, die Wert auf maximale Details und hohe Auflösungen legen, ist der Leistungssprung spürbar. Auch im Vergleich zu Konkurrenzmodellen anderer Hersteller behauptet sich die RTX 50 SUPER Serie und erfüllt damit die hohen Erwartungen der Gaming-Community und professioneller Anwender. Wer also auf der Suche nach einer zukunftssicheren Grafikkarte ist, findet in der neuen Nvidia-Generation eine überzeugende Option.


Marktsituation und Gründe für die steigenden GPU-Preise 2026

Der GPU-Markt 2026 entfernt sich zunehmend vom Konsumentenbereich und fokussiert sich auf spezialisierte und professionelle Anwendungen, insbesondere Rechenzentren und AI. Statt neuer oder aufgefrischter Karten setzen Hersteller vor allem auf GPUs für AI-Anwendungen. Die Fertigung und die verfügbaren Produktionskapazitäten spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie maßgeblich die Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit von Grafikkarten beeinflussen.

Der Ausbau von Rechenzentren hat eine enorme Nachfrage nach professionellen Grafikbeschleunigern ausgelöst. Dies führte dazu, dass Speicherhersteller (SK Hynix, Samsung, Micron) ihre Produktion stark auf professionelle Produkte umgestellt haben. Priorität haben 2026 und 2027 also Speicherchips für professionelle GPUs, nicht für den Konsumentenmarkt.

Die aktuelle Situation erinnert an den Kryptowährungs-Boom vor einigen Jahren, als GPU-Preise explodierten. Der Grund ist heute ein anderer, aber die Auswirkungen ähnlich. Seit 2020 hat der Grafikkartenmarkt erhebliche Preisanstiege durch Lieferkettenprobleme und Engpässe erlebt. Dieser Engpass könnte bis Ende 2027 oder sogar 2028 andauern. Enge Verbindungen innerhalb der Technologiebranche ermöglichen es Insidern, frühzeitig an Informationen zu Leaks und zukünftigen Entwicklungen zu gelangen, was die Marktprognosen und Berichterstattung deutlich präziser macht.

Hauptgründe für die steigenden GPU-Preise

Grund

Beschreibung

Hohe Nachfrage im AI-Markt

Speicherproduktion wird auf GPUs für Rechenzentren und Workstations umgestellt.

Steigende VRAM-Preise

Herstellungskosten für GDDR6(X) und GDDR7 sind in den letzten Monaten stark gestiegen und steigen weiter.

Begrenzte Verfügbarkeit von Grafikspeicher

Hersteller produzieren nicht genug VRAM-Chips für Konsumenten-GPUs, um die Nachfrage im AI-Segment zu decken.

Reduzierte GPU-Lieferungen der Hersteller

NVIDIA, AMD und Intel drosseln die Produktion und damit die Liefermengen. Weniger Karten im Handel bedeutet höhere Preise und teilweise Nichtverfügbarkeit.

 

Diese Faktoren führen zusammen zu den steigenden Preisen.


Schrittweise Verknappung: AI hat Priorität

Das Problem ist keine plötzliche Verfügbarkeitseinbuße, sondern eine systematische, langsame Verknappung. Vor dem Engpass wurden große Mengen GPUs produziert, die noch auf Lager sind und zu alten Preisen verkauft werden können. Deshalb kamen die Preiserhöhungen später als bei RAM oder SSDs.

Erste Anzeichen zeigten sich Ende letzten Jahres, doch ab Januar 2026 stiegen die Preise deutlich, besonders im zweiten Monatsdrittel. Hersteller planen vorsichtiger und verlagern den Großteil ihrer Produktion auf den AI- und Profi-Markt.

Das Ergebnis: Im Konsumentenbereich wird das Angebot deutlich kleiner, insbesondere bei Modellen mit großem VRAM. Hersteller setzen Prioritäten und wählen die weniger problematischen GPUs aus.

AMD wird sich vor allem auf den RX 9070 XT konzentrieren und die Verfügbarkeit des RX 9070 einschränken (beide mit gleichem VRAM). Ebenso wird der RX 9060 XT mit 8 GB leichter erhältlich sein als die 16-GB-Variante.

Bei NVIDIA wird ähnlich verfahren: Der RTX 5080 erhält eine höhere Priorität als der RTX 5070 Ti, der zwar nicht komplett verschwindet, aber schwerer erhältlich sein wird – besonders zu vernünftigen Preisen. NVIDIA fokussiert sich in den nächsten Monaten auf drei GPUs: RTX 5060, RTX 5060 Ti 8 GB und RTX 5070. Top-Modelle mit viel VRAM bleiben zwar verfügbar, aber stark limitiert.

Darüber hinaus verzichten Hersteller auf die Veröffentlichung neuer Karten (Intel ARC B770, GeForce RTX 5000 Super Serie) zugunsten von AI-GPUs, da diese wirtschaftlich attraktiver sind.

 

Welche Karten werden 2026 am stärksten verknappt sein?

GeForce RTX 5090

GeForce RTX 5080 (höhere Priorität als RTX 5070 Ti)

GeForce RTX 5070 Ti

GeForce RTX 5060 Ti 16 GB

Radeon RX 9070 XT (höhere Priorität als RX 9070)

Radeon RX 9070

Radeon RX 9060 XT 16 GB

 

Grafikkartenpreise 2026: Hoch und weiter steigend

Im Gegensatz zu RAM und SSDs sind die Preise für Grafikkarten seit Dezember 2025 gestiegen, mit deutlichen Anstiegen ab Januar 2026, besonders gegen Monatsende.

Die Preise für RTX 5080 sind schneller gestiegen als für RTX 5070 (Ti), aber auch günstigere Modelle verteuern sich merklich (RTX 5070 Ti um bis zu 300 Euro!). Radeon-Karten sind ebenfalls teurer, aber bisher nicht so stark wie bei NVIDIA.

Die Preise für GPUs mit großem VRAM (über 8 GB) werden voraussichtlich weiter steigen und die Verfügbarkeit sinken. Weniger Angebot bedeutet höhere Preise – so könnte das Jahr 2026 verlaufen.

Aktuelle Preise (Stand 09.02.2026, basierend auf x-kom):

Grafikkartenmodell

Preis (ca. in Euro)

GeForce RTX 5090

ca. 3600–4300 €

GeForce RTX 5080

ca. 1350–2100 €

GeForce RTX 5070 Ti

ca. 990–1280 €

GeForce RTX 5070

ca. 610–830 €

GeForce RTX 5060 Ti 16 GB

ca. 540–730 €

GeForce RTX 5060 Ti 8 GB

ca. 435–630 €

GeForce RTX 5060

ca. 300–400 €

GeForce RTX 5050

ca. 260–325 €

Radeon RX 9070 XT

ca. 700–980 €

Radeon RX 9070

ca. 610–780 €

Radeon RX 9060 XT 16 GB

ca. 450–550 €

Radeon RX 9060 XT 8 GB

ca. 310–390 €

Intel ARC B580

ca. 330 €

Intel ARC B570

ca. 230 €


GPUs mit viel VRAM könnten vom Markt verschwinden

Sowohl Spiele als auch AI benötigen immer mehr Grafikspeicher. Dennoch müssen Hersteller aufgrund der Preise und Engpässe bei Konsumenten-GPUs mit hohem VRAM zurückstecken. SK Hynix und Samsung priorisieren vor allem Speicher für Rechenzentren, was sich negativ auf Gaming-GPUs auswirkt.

Die größten VRAM-Konfigurationen gehen hauptsächlich an professionelle Karten und Beschleuniger. Das bedeutet, dass 16-GB+ Konsumenten-GPUs im Extremfall zum Luxus werden, der kaum erhältlich ist. Obwohl Hersteller dementieren, dass sie den Verkauf einstellen, sind diese Karten praktisch kaum verfügbar und sehr teuer.


Stromverbrauch und Kühlung

Neben der reinen Leistung spielen auch Stromverbrauch und Kühlung eine immer größere Rolle bei der Auswahl moderner Grafikkarten. Die Nvidia GeForce RTX 50 SUPER Serie setzt hier auf innovative Lösungen, um sowohl die Energieeffizienz als auch die Temperaturkontrolle zu optimieren. Dank neuer Materialien und überarbeiteter Kühlkörper-Designs gelingt es Nvidia, die Wärmeentwicklung der GPUs deutlich zu reduzieren. Das Ergebnis: niedrigere Temperaturen und ein leiserer Betrieb, selbst bei hoher Auslastung.

Ein weiterer Vorteil der neuen GeForce RTX 50 Grafikkarten ist der optimierte Stromverbrauch. Durch den Einsatz effizienterer Komponenten und eine verbesserte Leistungsversorgung wird der Energiebedarf gesenkt, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Betriebskosten für Spieler und professionelle Anwender reduziert. Die Kombination aus Luft- und Flüssigkeitskühlung sorgt dafür, dass die Grafikkarten auch bei anspruchsvollen Gaming-Sessions oder AI-Anwendungen zuverlässig und stabil arbeiten. Für alle, die Wert auf eine leistungsstarke, aber dennoch effiziente Hardware legen, bietet die RTX 50 SUPER Serie damit eine attraktive Lösung für den modernen PC.


Welche Grafikkarte sollte man 2026 kaufen?

Nicht alle Karten sind drastisch teurer geworden – der RX 9070 XT hatte nicht so starke Preisanstiege wie der RTX 5070 Ti. Welche GPUs sind also aktuell empfehlenswert? Wer aufrüsten will, sollte schnell handeln, solange die Preise noch einigermaßen moderat sind.

Modell

Begründung

Radeon RX 9060 XT 16 GB

Günstigere Alternative zum RTX 5060 Ti

GeForce RTX 5060 Ti 16 GB

Für Gaming, kreative Anwendungen und AI-Tools (größere LLMs)

Radeon RX 9070 16 GB

Schwächere Variante des XT, aber bei großem Preisunterschied einen Blick wert

GeForce RTX 5070 12 GB

Für Gaming und kreative AI-Anwendungen (wenn zum vernünftigen Preis erhältlich)

Radeon RX 9070 XT 16 GB

Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (trotz allem)

GeForce RTX 5070 Ti 16 GB

Wenn du eine Karte um ca. 900 € suchst und Wert auf Raytracing, DLSS 4 und Multi Frame Generation legst

 

Im weiteren Verlauf von 2026 wird das Angebot an Grafikkarten, besonders mit großem VRAM, voraussichtlich noch eingeschränkter sein. Das sollte bei Kaufentscheidungen berücksichtigt werden.

Was erwartet den GPU-Markt 2026?

  • Geringere Verfügbarkeit von GPUs, besonders mit 16 GB+ VRAM.
  • Deutlich höhere Preise, vor allem bei GPUs mit 12 GB+ VRAM.
  • Praktisch keine neuen Grafikkartenmodelle.

Im Gegensatz dazu wird 2026 ein Jahr mit neuen Prozessoren sein. Es wird Neuerungen nicht nur bei älteren Modellen (z. B. Ryzen 7 9850X3D) geben, sondern auch bei der nächsten Generation (AMD Zen 6 und Intel Nova Lake).

Um diese Neuheiten voll auszunutzen, müssten die RAM-Preise jedoch wieder sinken. Nutzer, die auf eine neue Generation umsteigen möchten, müssen sich wohl noch gedulden. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Markt für Grafikkarten und vor allem für Speicher entwickelt – trotz der wenig optimistischen Prognosen.


Häufig gestellte Fragen zu Grafikkarten-Premieren 2026

Werden die GeForce RTX 5000 Super Karten 2026 erscheinen?
Derzeit ist die Premiere der GeForce RTX 5000 Super ungewiss. Sollte sich die Speicherlage weiter verschlechtern oder auf hohem Niveau halten, sind die Chancen für die Veröffentlichung der überarbeiteten NVIDIA Blackwell Serie nahe null. Laut unbestätigten Berichten wurde die Premiere mindestens auf das dritte oder vierte Quartal 2026 verschoben. Eine komplette Absage der Serie ist ebenfalls möglich.
Wird AMD 2026 neue Radeon-Karten herausbringen?
AMD plant, neue Grafikkarten erst 2027 zu veröffentlichen – frühestens im Spätsommer oder Herbst. Sollte AMD 2026 überhaupt neue GPUs bringen, werden diese vermutlich AI-orientierte Radeon AI Pro Modelle sein. Die Radeon RX 9000 Serie endet mit RX 9070 XT, RX 9070 und RX 9060 XT (in 8-GB- und 16-GB-Versionen).
Plant Intel neue Grafikkarten für 2026?
Intel will sein Portfolio an AI-GPUs mit der Intel ARC Pro Serie erweitern (mindestens zwei Modelle: ARC Pro B65 und B70). Gerüchte sprechen auch von der Konsumentenkarte Intel ARC B770, die zwischen RTX 4070 und 5070 angesiedelt sein soll und 16 GB VRAM bieten würde. Ihre Veröffentlichung ist jedoch angesichts der Speicherkrise unsicher.
Werden 2026 neue Grafikkartengenerationen erscheinen?
Nein – alle Hersteller bereiten sich auf die zweite Hälfte 2027 vor und planen keine großen Premieren in 2026. Selbst Refresh-Modelle sind aufgrund der Speicherknappheit und der begrenzten Verfügbarkeit von Grafikspeicher nicht vorgesehen.
Was ist der Grund für die GPU-Engpässe 2026?
Die Engpässe resultieren aus unzureichender Verfügbarkeit von GDDR6(X)- und GDDR7-Speicher für Konsumenten-GPUs, da die Produktionskapazitäten auf den AI-Segmentmarkt umgestellt wurden. Zusätzlich reduzieren die Hersteller ihre GPU-Liefermengen, was zu einer Verknappung auf dem Markt führt.