Bedeutet das Fehlen der GeForce RTX 5000 Super Karten eine baldige Veröffentlichung der vollwertigen GeForce RTX 6000 Generation? Leider gibt es keine guten Nachrichten – der Debüttermin der Nachfolger der NVIDIA Blackwell Serie ist weiterhin in weiter Ferne, und das Erscheinungsdatum wirkt angesichts der aktuellen DRAM-Speichermarkt-Situation sehr unsicher. Was wissen wir schon über die GeForce RTX 6000? Die neue Generation wird unter dem Namen 'Rubin' geführt, was die offizielle Bezeichnung der Produktlinie darstellt und sie klar von den Vorgängermodellen abgrenzt. Wird die Rubin Generation größere Leistungssprünge bringen als die GeForce RTX 5000?

Gut zu wissen Dieser Artikel über die GeForce RTX 6000 Serie basiert auf Leaks von verlässlichen Quellen und Spekulationen. Bislang sind keine Informationen von NVIDIA offiziell bestätigt, daher sollten diese Angaben nicht als offizielle Stellungnahme des Herstellers betrachtet werden. Die Rolle des Herstellers NVIDIA ist entscheidend für die endgültige Produktverfügbarkeit und den Veröffentlichungstermin, weshalb weiterhin Unsicherheit bezüglich des Marktstarts besteht.


Wann erscheint die GeForce RTX 6000?

Wird NVIDIA weiterhin den zweijährigen Veröffentlichungszyklus seiner Grafikkarten einhalten? Seit der Einführung der ersten Karte der GeForce RTX 5000 Serie, der RTX 5090, sind fast genau zwölf Monate vergangen. Die RTX 6000 Serie wird voraussichtlich aufgrund einer globalen Speicherkrise und sich ändernder Roadmaps verzögert. Würde NVIDIA an der bisherigen RTX-Tradition festhalten, müsste der Nachfolger auf der CES 2027 vorgestellt werden. Die dramatische Situation auf dem Speichermarkt wird diese Pläne jedoch vermutlich durchkreuzen und die Lebensdauer der aktuellen Generation verlängern.

Der langjährige und zuverlässige Informant Kopite7kimi teilte auf seiner X-Plattform mit, dass die Veröffentlichung der GeForce RTX 6000 Grafikkarten frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 zu erwarten ist. Die ersten Top-GPUs einer neuen Generation erschienen meist im September oder Oktober. Man kann daher davon ausgehen, dass dies der optimistischste Termin ist, der wahrscheinlich nur den Flaggschiff-Chip (RTX 6090) und eventuell noch die RTX 6080 umfasst. Für die übrigen Modelle muss man wahrscheinlich bis Januar oder sogar Frühling 2028 warten. Die Verzögerungen könnten NVIDIA jedoch die Möglichkeit geben, zusätzliche Features und Verbesserungen in die RTX 6000 Serie zu integrieren.

Je nach Entwicklung der Speicher-Situation, die für Grafikkarten entscheidend ist, sollte man diesen Termin nicht als sicher ansehen. Eine Verschiebung bis zur CES 2028 wäre nicht überraschend. Laut Brancheninsidern wird die Vorstellung der RTX 6000 Serie auf der CES 2027 erwartet. Aktuell ist schwer vorherzusagen, wie sich die Lage in den nächsten anderthalb Jahren entwickeln wird. Ein Termin Ende 2027 scheint realistischer als Anfang 2027. Vor der Hardware-Krise wurde dieser Termin von NVIDIA in Erwägung gezogen. Frühere Gerüchte über eine Veröffentlichung Ende 2026 sind inzwischen veraltet und unrealistisch.

Veröffentlichungshistorie der GeForce RTX Serie

Bislang gelang es NVIDIA fast immer, den zweijährigen Veröffentlichungsrhythmus einzuhalten. Die GeForce RTX 5000 Serie überschritt diese Frist leicht und kam knapp 2,5 Jahre nach der Vorgängergeneration heraus. Nun wird sich der Abstand wohl mindestens auf 2,5 Jahre verlängern, möglicherweise sogar auf fast drei Jahre.

GeForce RTX Generation

Architektur

Veröffentlichung

GeForce RTX 2000

Turing

September 2018

GeForce RTX 3000

Ampere

September 2020

GeForce RTX 4000

Lovelace

Oktober 2022

GeForce RTX 5000

Blackwell

Januar 2025

GeForce RTX 6000

Rubin

September–Oktober 2027?


Preise der GeForce RTX 6000 – günstiger wird es wohl nicht

Preis-Leaks zur GeForce RTX 6000 Serie werden erst kurz vor der Veröffentlichung erwartet. Dennoch ist jetzt schon sicher, dass die neue Generation aufgrund steigender GDDR7-Speicherkosten und teurerer Fertigungstechnologien teurer als die GeForce RTX 5000 Serie sein wird.

Zudem erwarten viele, dass NVIDIA in allen Segmenten endlich sinnvollere VRAM-Kapazitäten anbieten wird, was die Preise zusätzlich in die Höhe treiben dürfte. Wie stark die Preise steigen, hängt davon ab, ob sich die DRAM-Speichersituation bis Ende 2027 entspannt und wie sie sich 2028 entwickelt.

 

Aktuelle Prognosen sind wenig optimistisch. Höhere Modelle der GeForce RTX 6000 Serie könnten mehrere hundert Dollar teurer werden. Beim RTX 6090 könnte der Preisunterschied sogar vierstellig sein.

Ein wichtiger Aspekt: Die RTX 6000 Serie ist vor allem für die professionelle Geschäftswelt konzipiert und wird voraussichtlich einen deutlich höheren Preis als die Vorgängergeneration haben – Experten rechnen mit Preisen, die über 4.000 Euro liegen können.

Zum Vergleich: Die Einführungspreise der GeForce RTX 5000 Serie waren:

Modell

UVP (EUR)

UVP (USD)

GeForce RTX 5090

ab 1.799 €

1.999 $

GeForce RTX 5080

ab 899 €

999 $

GeForce RTX 5070 Ti

ab 675 €

749 $

GeForce RTX 5070

ab 495 €

549 $

GeForce RTX 5060 Ti 16GB

ab 386 €

429 $

GeForce RTX 5060 Ti 8GB

ab 341 €

379 $

GeForce RTX 5060

ab 269 €

299 $

GeForce RTX 5050

ab 224 €

249 $

 

Bei der GeForce RTX 6000 Serie werden diese Preise voraussichtlich nicht gelten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Preisklassen um eine Stufe nach oben verschieben. So könnte der RTX 6070 Ti etwa so viel kosten wie der RTX 5080, also rund 999 US-Dollar, während der RTX 6070 eher auf dem Niveau des RTX 5070 Ti liegen könnte. Sollte sich die Speichersituation bis zur Veröffentlichung entspannen, könnten die Preise für Endkunden günstiger ausfallen. Die Zeit wird es zeigen.


Architektur der GeForce RTX 6000 – Rubin als Herzstück der neuen Generation

Nach den Architekturen Turing (GeForce RTX 2000; benannt nach dem britischen Mathematiker und Informatiker), Ampere (GeForce RTX 3000; benannt nach dem französischen Physiker und Mathematiker), Ada Lovelace (GeForce RTX 4000; benannt nach der englischen Mathematikerin und ersten Programmiererin) und Blackwell (GeForce RTX 5000; benannt nach dem amerikanischen Statistiker und Mathematiker) erwartet uns nun Rubin (benannt nach der amerikanischen Astronomin).

Die Vera Rubin Architektur, gefertigt im 3-nm-Verfahren bei TSMC (N3), wird aktuell in Superchips für Rechenzentren eingesetzt. NVIDIA bestätigte auf der CES 2026, dass die Massenproduktion bereits gestartet ist und widmete dem Chip eine ausführliche Präsentation auf der NVIDIA-Konferenz in Las Vegas. Die Rubin-Generation setzt auf besonders fortschrittliche Technik, die neue Maßstäbe bei Leistung und Innovation im Bereich Computergrafik und AI-Entwicklungen setzt. Kopite7kimi bestätigte, dass die Consumer-Serie der GeForce RTX 6000 ebenfalls auf der Rubin Architektur basieren wird, mit folgenden Grafikprozessoren:

 

GPU

GeForce RTX Modelle

GR202

GeForce RTX 6090

GR203

GeForce RTX 6080? GeForce RTX 6070 Ti?

GR205

GeForce RTX 6070?

GR206

GeForce RTX 6060 Ti? GeForce RTX 6060?

GR207

GeForce RTX 6050?

 

Dies entspricht der Verteilung der Modelle der vorherigen Generation GeForce RTX 5000. Änderungen sind jedoch möglich, wie bereits bei Ada Lovelace, wo die GeForce RTX 4060 auf AD107 basierte, nicht auf AD106. In der Ampere Serie nutzte die GeForce RTX 3080 einen stärker beschnittenen Grafikchip des Flaggschiffs (GR104), während RTX 4070 und 3070 auf GR104 basierten, der in Blackwell und Rubin nicht vorhanden zu sein scheint.


Spezifikationen der GeForce RTX 6000 – Was macht NVIDIA Rubin besonders?

Es ist noch zu früh, um genaue Spezifikationen der GeForce RTX 6000 Serie vorherzusagen. Sicher ist jedoch, dass der kleinere Fertigungsprozess – TSMC N3P – für einen größeren Leistungssprung sorgen wird als zwischen GeForce RTX 5000 und RTX 4000.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist: mehr VRAM! Es wird erwartet, dass NVIDIA sich endgültig von 8 GB VRAM verabschiedet, zumindest bei den höheren Modellen. Ab GeForce RTX 6060 sollten mindestens 12 GB VRAM Standard sein. Bei professionellen Grafikkarten wie der NVIDIA RTX 6000 Ada kommt GDDR6-Speicher zum Einsatz, der als Grafikspeicher eine besonders hohe Bandbreite und Kapazität bietet – entscheidend für anspruchsvolle professionelle Anwendungen wie Rendering, KI und Datenvisualisierung.

Wird NVIDIA auch bei der Top-Karte RTX 6090 die VRAM-Kapazität erhöhen und sich damit an professionelle Grafikkarten annähern? Wenn das Flaggschiff sich weiterhin deutlich von den niedrigeren Modellen abheben soll, wäre eine Erhöhung der VRAM-Grenze sehr sinnvoll.

Mögliche VRAM-Konfigurationen in der GeForce RTX 6000 Serie:

GPU Modell

VRAM Kapazität

GeForce RTX 6060

12 GB

GeForce RTX 6060 Ti

12 GB / 18 GB (zwei Varianten)

GeForce RTX 6070

16 GB

GeForce RTX 6070 Ti

24 GB

GeForce RTX 6080

24–32 GB

GeForce RTX 6090

48 GB

 

Zum Vergleich: Die NVIDIA RTX 6000 Ada bietet 48 GB GDDR6-Speicher, was für große Datensätze und komplexe Workloads in professionellen Umgebungen unerlässlich ist.

Unabhängig von der DRAM-Situation ist eine Erhöhung der VRAM-Kapazität und der Speicherbusbreite dringend notwendig. Insbesondere, da die Veröffentlichung der GeForce RTX 6000 Serie zeitlich mit der nächsten Konsolengeneration zusammenfallen könnte, die ebenfalls höhere Anforderungen stellt.

Die RTX 6000 Ada verfügt über 18.176 CUDA Cores, 142 RT Cores der dritten Generation und 568 Tensor Cores der vierten Generation – diese Cores sind maßgeblich für die enorme Rechenleistung, das schnelle Raytracing und die KI-Beschleunigung verantwortlich. Zudem unterstützt die Karte PCIe 4.0 x16 und bietet vier DisplayPort 1.4a Schnittstellen, was flexible Anschlussmöglichkeiten für mehrere Displays und hohe Datenübertragungsraten ermöglicht. Dank Virtualisierung kann die RTX 6000 Ada die Ressourcen einer Workstation effizient auf mehrere Nutzer oder virtuelle Instanzen aufteilen – ein großer Vorteil für professionelle Workflows.

Auch wenn die Veröffentlichung der PlayStation 6 und der neuen Xbox (XBOX Series X) sich bis Ende 2028 verzögert, sollten die Rubin-Karten für die neue Generation gerüstet sein. Der Mangel an VRAM wird bei Spielen der aktuellen und kommenden Generation zunehmend spürbar, daher sind diese Veränderungen notwendig.


Wie könnte die Spezifikation der GeForce RTX 6090 aussehen?

Hier eine Prognose der möglichen Spezifikationen des Flaggschiffs GeForce RTX 6090. Beachte, dass es sich um Schätzungen handelt, basierend auf bisherigen Generationstrends, nicht um bestätigte Leaks (Ausnahme: Architektur und Fertigungstechnologie).

Parameter

GeForce RTX 6090 (geschätzt)

Architektur

Rubin

Fertigungsprozess

3 nm TSMC (N3P)

Maximale CUDA Kerne

ca. 27.000

Boost-Taktfrequenz

ca. 3 GHz

Maximale VRAM Kapazität

48 GB GDDR7

Speicherbusbreite

512-bit

Schnittstelle

PCIe 5.0 x16, mehrere DisplayPort-Schnittstellen

 

Die RTX 6090 wird voraussichtlich mit einem großzügigen Grafikspeicher von 48 GB GDDR7 ausgestattet sein, was sie ideal für datenintensive Anwendungen wie KI, professionelle Visualisierung und High-End-Gaming macht. Zu den zentralen Merkmalen zählen außerdem moderne Schnittstellen wie PCIe 5.0 x16 und mehrere DisplayPort-Anschlüsse, die eine flexible Anbindung mehrerer Displays und schnelle Datenübertragung ermöglichen.

Der RTX 5090 brachte ca. 33 % mehr CUDA Kerne als sein Vorgänger (21.670 vs. 16.384), mit ähnlichen Steigerungen bei TMU, RT- und Tensor-Kernen. Ein ähnlicher Zuwachs wurde auch zwischen RTX 4090 und RTX 3090 (Ti) verzeichnet (5.632 bzw. 5.888 Kerne). Wenn der RTX 6090 diesen Trend fortsetzt, können wir mit etwa 27.000 CUDA Kernen rechnen, der volle Chip könnte sogar über 30.000 Kerne besitzen. Die hohe Anzahl an CUDA Cores sowie weiteren spezialisierten Cores (wie RT- und Tensor-Cores) sorgt für eine enorme Rechenleistung, die besonders bei komplexen 3D-Grafiken, KI-Berechnungen und professionellen Workflows von Vorteil ist.

  • Voller GB202 Kern (24.576 Kerne) vs voller AD102 Kern (18.432 Kerne) – Steigerung um 6.144

  • Voller AD102 Kern (18.432 Kerne) vs voller GA102 Kern (10.752 Kerne) – Steigerung um 7.680

 

Der kleinere Fertigungsprozess könnte auch zu höheren Taktraten führen. Bisher waren die Taktraten vergleichbar mit der GeForce RTX 4000 Serie (höchste Werte beim RTX 5080 mit 2.620 MHz), obwohl Leaks von knapp 3 GHz berichteten. Möglicherweise wird die GeForce RTX 6000 Serie diesen Erwartungen gerecht. Konkretere Spezifikationen werden voraussichtlich 2027 bekannt.


Leistung für KI-Anwendungen – Die neue Benchmark der RTX 6000

Mit der NVIDIA RTX 6000 Ada setzt NVIDIA neue Maßstäbe für professionelle KI-Workloads und anspruchsvolle Anwendungen. Die Kombination aus 142 RT-Recheneinheiten der dritten Generation, 568 Tensor-Recheneinheiten der vierten Generation und beeindruckenden 18.176 CUDA-Recheneinheiten sorgt für eine außergewöhnliche Rechenleistung, die speziell auf die Anforderungen moderner KI-Workflows zugeschnitten ist. Damit wird die RTX 6000 Ada zur ersten Wahl für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kreativprofis, die maximale Performance für Deep Learning, neuronale Netze und anspruchsvolles Video Editing benötigen.

Ein zentrales Highlight der RTX 6000 Ada ist die enorme KI-Leistung, die durch die fortschrittlichen Tensor-Recheneinheiten der vierten Generation ermöglicht wird. Im Vergleich zur Vorgängergeneration verdoppelt sich die KI-Performance, was das Training und die Inferenz komplexer Modelle deutlich beschleunigt. Gerade bei Anwendungen wie Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve profitieren Anwender von schnelleren Renderzeiten, effizienter Noise Reduction und optimierten Workflows – egal ob beim Video Editing, Rendering oder bei der Entwicklung von KI-gestützten Effekten.

Die RTX 6000 Ada überzeugt zudem mit einer großzügigen Speichergröße von 48 GB GDDR6 und einer extrem hohen Speicherbandbreite. Große Datensätze, komplexe 3D-Modelle oder umfangreiche KI-Workloads lassen sich so ohne Engpässe verarbeiten. Das macht die Grafikkarte nicht nur für klassische Workstations, sondern auch für KI-Workstations und High-End-Gaming-PCs interessant, die höchste Ansprüche an VRAM und Performance stellen.

Im direkten Vergleich zur Konkurrenz, etwa der AMD Radeon PRO W6800, bietet die RTX 6000 Ada eine spürbar höhere Performance und eine breitere Unterstützung moderner KI- und Rendering-Features. Die Integration in die NVIDIA RTX-Serie garantiert zudem Zugang zu exklusiven Funktionen, regelmäßigen Software-Updates und einer Vielzahl an Tools, die speziell für professionelle Workflows entwickelt wurden.

Wer sich für die RTX 6000 Ada oder andere Produkte der NVIDIA GeForce- und RTX-Serie interessiert, findet auf der x-kom Website stets aktuelle Angebote, detaillierte Produktinformationen und die Möglichkeit, die Wunschkonfiguration direkt in den Warenkorb zu legen. Dank der engen Zusammenarbeit mit führenden Herstellern und einem breiten Sortiment an Workstation- und Gaming-Komponenten bietet x-kom sowohl Privatkunden als auch Unternehmen die passenden Lösungen für jede Herausforderung im Bereich KI, Video und Grafik.

Mit der RTX 6000 Ada beginnt eine neue Generation der GPU-Leistung – perfekt für alle, die in der Welt der KI, des Video Editings und der professionellen Workflows keine Kompromisse eingehen wollen.


Erwartete Leistung der GeForce RTX 6000

Der GeForce RTX 6090 könnte in der Rasterisierung (ohne RTX-Unterstützung wie DLSS und Raytracing) mindestens 35–40 % schneller sein als der bisherige Flaggschiff RTX 5090. Damit adressiert die RTX 6000 Serie gezielt die Herausforderungen moderner, rechenintensiver Workflows und ermöglicht es, komplexe Aufgaben in professionellen Anwendungen, KI-gestützten Prozessen sowie grafikintensiven Projekten effizient zu bewältigen. Ob auch die niedrigeren Modelle vergleichbare Sprünge machen, ist ungewiss und hängt von der Anzahl der aktiven Shader-Einheiten ab.

In den letzten Generationen hob sich das Flaggschiff stark von den anderen Modellen ab, während die Leistungssteigerungen bei den Mittelklassekarten eher moderat waren. Diesmal könnte es anders sein, da der kleinere Fertigungsprozess höhere Sprünge ermöglicht. Trotzdem sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Mehr Fortschritte sind bei Ray- und Pathtracing-Technologien zu erwarten, die NVIDIA weiterhin stark fördern wird. Es ist auch mit einer neuen Version der Bildskalierungstechnik DLSS 5 zu rechnen, die Multi Frame Generation weiter verbessert (möglicherweise bis zu x10, also neun zusätzliche Frames). Für professionelle Anwendungen und GPU-Workloads, wie etwa GPU-beschleunigte Effekte in Premiere Pro (z.B. Rauschreduzierung oder Unschärfe), means dies einen spürbaren Leistungsvorteil, da solche Aufgaben direkt von der gesteigerten GPU-Power profitieren. Dies wird in anspruchsvollen Spielen für sehr hohe Bildraten sorgen, die bisher nur bei ausgewählten Online-Titeln oder älteren Spielen möglich waren.


Die GeForce RTX 6000 wird eine spannendere Generation als die RTX 5000 Serie

Die GeForce RTX 6000 Grafikkartenserie dürfte größere Veränderungen mit sich bringen als die vorherige Generation, zumindest in Bezug auf die reine Leistung. Sie wird voraussichtlich kein simples Refresh der bestehenden Architektur sein – der fortschrittlichere Fertigungsprozess eröffnet NVIDIA ganz neue Möglichkeiten. Dennoch, wie auch Jensen Huang, der CEO von NVIDIA, selbst zugab, ist es mittlerweile schwieriger, dramatische Fortschritte zu erzielen, wie sie viele Nutzer weiterhin erwarten.

 

Die Innovationen werden daher an anderer Stelle gesucht. Aus diesem Grund richtet NVIDIA den Fokus auf Raytracing, intelligente Skalierungstechniken und die Frame-Generierung. Künstliche Intelligenz wird weiterhin eine große Rolle in der Rubin-Architektur spielen. DLSS 5 wird dabei vermutlich keine Revolution wie DLSS 4 sein, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung der Multi Frame Generation. Vielleicht zieht NVIDIA im Jahr 2027 noch einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel und präsentiert eine neue Technologie, die das Spielerlebnis weiter verbessert. Was die Zukunft bringt – abgesehen von höheren Preisen – bleibt abzuwarten.

*Quellen: VideoCardz, Wccftech, 3DCenter, Tom’s Guide, X (kopite7kimi, harukaze5719), eigene Ausarbeitung